An alle Anwohner und Betroffene: Ein herzliches Willkommen!

Wie ergeht es euch mit dem täglichen Lärm, den Erschütterungen und den Abgasen der LKW aus aller Welt, die jeden Tag in Massen durch unseren Ort donnern?

Wenn ihr auch davon genug habt und wollt, dass sich etwas ändert, nehmt mit uns Kontakt auf und kommt zum nächsten Treffen der Initiative Gegen Transitverkehr in Freiburg-Elbe. Je mehr wir sind, desto mehr könen wir verändern!

Informationen über die Treffen und Kontaktmöglichkeiten findet ihr auf dieser Seite.


 

Aktuelles:

Die Presse interessiert sich!

Pressetermin 29.September 2017:

Morgen Mittag (Freitag, 13.00 Uhr) kommt Silke Umland von der Neuen Stader Wochenblatt nach Freiburg und möchte mit uns an den Schildern Fotos für einen Bericht machen. Toll wäre es, wenn möglichst viele von uns dabei sein könnten. Bitte mir mitteilen, wer dabei sein wird. Damit soll unser Unverständnis über die 100m-Regelung zum Ausdruck gebracht werden. Gut, dass die Presse unsere Position der Öffentlichkeit vermittelt!

Also mitmachen!

Reaktion in Freiburg und Schreiben an die Presse (25.9.2017)

Interessengemeinschaft
gegen Verkehrsbelastung
Freiburg/Elbe

Freiburg, 25.09.2017

zur Kenntnis an unten stehende Adressen
sowie Mitglieder der Interessengemeinschaft

Guten Morgen Frau Helfferich,

nun wurde endlich die StVO-Novelle auch in Freiburg umgesetzt, allerdings in einer eher zum Kopfschütteln animierenden Version, gepaart mit völligem Unverständnis.

Auf gerade einmal 100m ist die Zone beschränkt und umfasst nicht einmal die ganze Länge des Schulgrundstücks! Die Busausfahrt, die die Schüler nicht selten zum unerlaubten Übergang Richtung Sportplatz nutzen, wie auch der unerlaubte Straßenübergang abseits der Ampel Richtung Getränkemarkt befinden sich nicht (!) innerhalb der 30er-Zone, müssten aber das Gefährdungspotential an den Stellen berücksichtigen.

Ganz abgesehen davon, dass durch die Erfahrung über das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, nach Wahrnehmung einer Geschwindigkeitsbegrenzung erst nach einer weiteren Strecke eine Reaktion zu zeigen (Geschwindigkeitskontrollen dürfen daher erst nach mehreren hundert Metern durchgeführt werden) – also in diesem Fall, wenn überhaupt, erst an der Stelle, an der die Geschwindigkeitsbegrenzung schon wieder aufgehoben ist – das Ganze ad absurdum geführt wird. Die Anwendung der Bandbreite gesetzlicher Bestimmungen in Verbindung mit logischen Überlegungen zu deren Auswirkungen sieht anders aus.

Hinzu kommt, dass das Verkehrsschild aus Richtung Wischhafen kaum erkannt wird, da es just an der Stelle platziert ist, an der die Straße wegen der beginnenden Bushaltestelle sich im Standstreifen verbreitert, das Schild also nach rechts verlagert ist und außerdem durch das davor stehende Hauptstraßenschild fast vollständig verdeckt wird (siehe Foto).

Die Interessengemeinschaft in Freiburg fordert daher weiterhin, die 30er-Zone auf mindesten 200m oder mehr zu verlängern (die Anweisungsmöglichkeit seitens der Verkehrsbehörde ist gegeben, siehe Schule Heeslingen u.a.)
Begründung:
– Erfassung des gesamten Schulgrundstücks und darüber hinaus zur Berücksichtigung der verzögerten Reaktion der Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit auf 30km/h zu verringern
– Möglichkeit einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle (bei 100m gesetzlich nicht möglich)
– bessere Sichtbarkeit des Verkehrsschildes, platziert direkt am Straßenrand wie die anderen Schilder (Beispiel „Hauptstraße“, siehe Foto)

Es kann nicht angehen, dass wir uns nun damit zufrieden geben sollen, dass die Regelung umgesetzt worden ist, wenn derartige Mängel ersichtlich sind, die das Ganze mehr als in Frage stellen.

Gern beantworte ich Ihre Fragen dazu. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich seitens des Stader Tageblattes der Thematik noch einmal annehmen würden.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List

Interessengemeinschaft
gegen Verkehrsbelastung
Freiburg/Elbe

Kopien an:
Oberschule Freiburg
Gemeinde Freiburg
Petra Tiemann, SPD-Büro Stade
Redaktion Neue Stader Wochenblatt

 

Aktuelle Ergänzung! 20.9.2017

Ihr Lieben,

eben rief mich Herr Bredehöft vom Landkreis Stade an und informierte mich darüber, dass vom 7.-15. Oktober erneut eine Verkehrsmessung/-zählung („graues Kästchen“) erfolgen wird, um das Verkehrsverhalten in der neuen Situation (30km/h vor der Schule) zu dokumentieren und mit den Ergebnissen der Juli-Messung zu vergleichen.
Fazit: Die Straßenverkehrsbehörde nimmt uns als Interessengemeinschaft wahr und erscheint weniger zögerlich mit den Möglichkeiten in unserem Interesse.

Herzliche Grüße,

Claus

20.9.2017: Es tut sich etwas – leider aber unzureichend

    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
heute Morgen habe ich aus bekanntem Anlass mit Stade (Straßenverkehrsamt), Gemeinde Freiburg und Otterndorf (Straßenbauamt) telefoniert und folgende Informationen erhalten:

Die 30er-Schilder werden morgen (!!!) aufgestellt – dann also doch schon…

Leider wurde nur eine Strecke von 100m als 30er-Zone ausgewiesen, nach unserer Einschätzung zu wenig, zumal die gesetzliche Vorgabe sagt, 300m insgesamt (je 150m beidseitig der Eingangstür der Schule). Das werde ich überprüfen lassen.
Antragsmöglichkeit für eine Erweiterung liegt bei der Samtgemeinde. Wir werden das genau beobachten und gegebenenfalls tätig werden.

Die Ergebnisse der Verkehrszählung (Juli) liegen schon bei der Gemeinde vor (!!!) Das habe ich erst auf Nachfrage erfahren. Aussage Herr Hülsen: „Die Ergebnisse werden von Herrn von Holt ausgewertet und dann veröffentlicht, also auch an uns weitergegeben.“

Ich bitte euch, je nach Möglichkeit das Verkehrsverhalten zu beobachten nach Aufstellen der Schilder und die Eindrücke mit Datum und Uhrzeit (evtl. Kennzeichen) festzuhalten, damit wir Argumente haben für das weitere Vorgehen, denn das Schülerverhalten (aus der Busausfahrt direkt über die Straße in den Rutenweg zum Sportplatz, bzw. quer über die Straße zum Getränkemarkt) hat sich nicht verändert.

Ich schlage ein erneutes Treffen nach einigen Wochen der Beobachtung vor.
Bitte informiert auch weitere Betroffene und interessierte Einwohner, deren Mail-Adresse ich nicht besitze. Vielen Dank.

Herzliche Grüße,

Claus

Nachfrage bei Petra Tiemann bez. Umsetzung der StVO (28.8.17)

Sehr geehrte Frau Tiemann,

da sich die Interessengemeinschaft demnächst wieder treffen wird, möchte ich noch einmal anfragen, ob es Informationrn gibt zum Modellprojekt 30km/h in der Ortsdurchfahrt Freiburg – zumindest für LKW, was schon sehr zu begrüßen wäre wegen der neuralgichen Punkte (Überquerung der Schüler abseits der Ampelanlage zum Getränkemarkt und zum Sportplatz, sowie der Senioren Richtung Ort und Friedhof).

Ich freue mich auf Ihre Nachricht.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List

P.S. Entgegen der Wahrnehmung über inzwischen an vielen Schulen im Lk aufgestellten 30km/h Schildern ist das in Freiburg immer noch nicht geschehen.

Antwort von Petra Tiemann (2.9.17)

Sehr geehrter Herr List,

Danke für ihre Mail.

Ich habe ihre Mail an unseren Wirtschaftsminister Olaf Lies weiter geleitet. Sobald ich ein Antwort habe, werde ich diese gerne an Sie weiter leiten.

mit freundlichen Grüssen
Ihre Petra Tiemann

Mitglied des niedersächsischen Landtags

Büro: Archivstraße 1, 21682 Stade
Tel. 04141/952760

Brief an Herrn von Holt (15.08.2017)

Guten Morgen Herr von Holt,

ich möchte mich nach den Ergebnissen der Verkehrsmessung in der Allwördener Straße erkundigen mit prozentualer Auflistung der Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer zu den verschiedenen Tages- und Nachtzeiten.
Ähnliches ist auch im Bereich Rhade geschehen. Die Ergebnisse wurden sogar in der Bremervörder Zeitung veröffentlicht. Ich stehe da in Kontakt zu Dr. Marco Mohrmann, dem Bürgermeister, der für die dortige Ortsdurchfahrt die gleichen Situationen beschreibt.

Verwundert hat uns die Tatsache, dass zum Schuljahresbeginn die Bereitstellung der entsprechenden Verkehrsschilder für die Zone vor der Schule noch nicht erfolgt ist.

<Bildschirmfoto 2017-08-15 um 11.04.04>

Die Regelung gilt auf 300 m im Bereich der Schule. Es gibt auch noch größere, weithin sichtbare Schilder, auf denen alle Angaben auf einem Schild platziert sind, um den „Schilderwald“ an einem Befestigungspfahl zu vermeiden (wie auf dem Foto). Ich hoffe nicht, dass das von den Behörden aus nicht nachvollziehbaren Gründen auch wieder abgelehnt werden würde.

Zudem möchte ich noch einmal auf mein Schreiben hinweisen, dass eine Abpufferung mit einer Reduzierung auf 70 km/h vor dem Ortsschild den sensiblen Ein- und Ausfahrtsbereich vom und zum Schulgelände entschärfen würde. Die Ablehnungsbegründung (sichtbares Ortsschild, daher 70Km/h nicht notwendig) greift nach unserer Auffassung nicht (siehe Bildbeispiel aus Badenstedt/Zeven). Warum muss man immer wieder Beweise vorlegen als Gegenargument zu Ablehnungen der Behörde für doch offensichtliche Vorgänge und Maßnahmen zum Schutz der schwächsten Verkehrsteilnehmer? Im Grunde ist das geäußerte Argument „Es ist ja noch nichts passiert“ eigentlich Menschen verachtend.

Ebenfalls möchte ich noch einmal Bezug nehmen auf den Antrag „Aufnahme in das Modellprojekt „30 km/h für eine Ortsdurchfahrt“ der Niedere. Landesregierung. Gibt es von dort schon Informationen? Petra Tiemann hatte ich ebenfalls angeschrieben deswegen, aber noch keine Antwort erhalten. Die Gemeinde Freiburg hatte den Antrag gestellt.In meinem Brief an Frau Hatecke hatte ich die Gründe dafür (z.B. Straßenübergang bei Kober – für Senioren nicht ungefährlich bei schnellem Lastwagenverkehr usw. – noch einmal dargelegt. Ich bitte darum, diese Chance zu nutzen in das Modellprojekt aufgenommen zu werden – und wenn es „nur“ eine 30er-Regelung für LKW gäbe, wäre den Anwohnern schon sehr geholfen.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List

im Namen
der Interessengemeinschaft
gegen Verkehrsbelastung
Freiburg/Elbe

Brief an den Bürgermeister von Rhade, Dr. Marco Mohrmann (4.8.17)

Guten Morgen Herr Dr. Mohrmann,

mit großem Interesse habe ich in der gestrigen Ausgabe der BZ (Bremervörder Zeitung) den Bericht über die Verkehrsmessung und Ihren Ansatz zur Aufstellung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage auf der L122 in der belasteten Ortsdurchfahrt Rhadereistedt (Bereich Zeven) gelesen.

Die L111 in der Ortsdurchfahrt Freiburg/Elbe und deren Anwohner sind ähnlich belastet. Der überregionale Schwerlastverkehr von Bremerhaven/Cuxhaven zur Elbfähre Wischhafen-Glückstadt und in der Gegenrichtung benutzt die L111, die gerade einmal knapp 6 km kürzer ist als die Verbindung über die B73/B495 Cuxhaven-Hemmoor-Wischhafen.

Die im Bericht der BZ erwähnten Autotransporter – besonders leer mit einem hohen Lärmpegel – aus Litauen usw. erleben wir Anwohner in der Ortsdurchfahrt in ähnlicher Weise, morgens um 4.30 Uhr ist die Nachtruhe vorbei.

Es hat sich vor einem Jahr in Freiburg eine Interessengemeinschaft gebildet, der ich angehöre und die verschiedene Anträge gestellt und – einstimmig vom Gemeinderat beschlossen – an die Stader Verkehrsbehörde gerichtet hat. Dazu gehörten eine 70er-Pufferzone vor den Ortseingangsschildern zur Drosselung der Geschwindigkeit, sowie eine Straßenmarkierung „Schule“, da sich unmittelbar nach dem Ortsschild aus Richtung Wischhafen das Freiburger Schulzentrum befindet. Nach zunächst erfolgter Ablehnung durch die Behörde nach einer Verkehrsschau (Zitat Behördenvertreter): „Es ist ja noch nichts passiert“ (!!!), erleben wir nun aufgrund der StVO-Änderung einen Teilerfolg durch Festsetzung einer 30er-Zone auf einer Länge von 300m beim Schulzentrum.

Bis zum gestrigen Donnerstag befand sich an der besagten Straße ebenfalls ein Verkehrsmessgerät, dessen Ergenbisse wir mit Interesse erwarten. Da die Werte in Rhadereistedt veröffentlich worden sind, gehe ich davon aus, dass wir auch die Freiburger Ergebnisse erfahren werden.

Und damit komme ich zu meinem Anliegen. Da Sie beabsichtigen eine stationäre Geschwindigkeitsmessanlage zu beantragen, würden wir uns freuen, wenn Sie uns freundlicherweise über den Fortgang Ihrer Aktion informieren könnten, da wir ebenfalls nur das Aufstellen einer stationären Anlage als wirkungsvoll ansehen. Die Ortsdurchfahrt Wischhafen/Neuland besitzt deren gleich zwei! Mobile Messungen in Freiburg haben sporadisch stattgefunden – eher selten, Kommentar der Stader Behörde (Zitat): „Der Weg von Stade nach Freiburg ist ja recht lang.“

Schön wäre es, wenn ich Sie in nächster Zeit einmal aufsuchen könnte zu einem persönlichen Gespräch über das Thema, denn auch die Satzung der Arbeitsgemeinschaft Osteland e.V., deren Vorsitzender ich bin, sieht u.a. eine Verpflichtung zur Wahrnehmung der Interessen der Menschen im Osteland vor – neben den perönlichen Belastungen als Anwohner der besagten Straße in Freiburg.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List

Interessengemeinschaft
gegen Verkehrsbelastung
Freiburg/Elbe

http://www.gegen-transitverkehr-freiburg-elbe.de
claus.list1@ewetel.net