Brief an Petra Tiemann

Die neue Situation bezüglich der Einrichtung einer 30er-Zone vor der Freiburger Schule (erläutert im Schreiben von Gemeindedirektor Christian von Holt) macht eine neue Herangehensweise seitens der Interessengemeinschaft notwendig. Aus diesem Grund wurde Petra Tiemann, stellvertr. Fraktionsvorsitzende der SPD im Niedersächsischen Landtag, noch einmal auf ihre Unterstützungsbereitschaft, die sie u.a. auch in der Podiumsdiskussion im Februar im Freiburger Kornspeicher bekundet hat, hingewiesen.

In der Anlage des Briefes befindet sich das Schreiben an die Gemeinde Freiburg (Frau Hatecke), das ebenfalls auf die aktuelle Situation hinweist.

Durch einen Klick auf die Zeile unter den Fotos öffnet sich der Brief.

Information des Gemeindedirektors Christian von Holt über die Verwaltungsvorschrift zur 30er-Zone vor der Schule

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Nachricht, dass Tempo 30 an der Schule Freiburg eingeführt werden soll, ist kurz vor meinem Urlaub eingegangen, sodass ich bislang noch keine Gelegenheit hatte, weitergehend darüber zu informieren.

Hinsichtlich der bisherigen Berichterstattung möchte ich noch einige Informationen zu dieser Angelegenheit geben:

Die Tempo 30-Zone wird nur auf Höhe des Schulgrundstücks eingerichtet. Sie ist außerdem auf die Öffnungszeit der Schule begrenzt. Dies bedeutet, Tempo 30 gilt nur an Schultagen in der Zeit von 7.00 bis 17.00 Uhr. Grundlage für die Einrichtung von Tempo 30 ist eine Änderung der Verwaltungsvorschrift zur StVO. Ausdrückliches Ziel ist hierbei der Schutz der Schüler vor Gefahren. Eine Reduzierung der Lärmbelästigung spielt hierbei keine Rolle, sondern ist in diesem Fall nur positiver Nebeneffekt für die betroffenen Anwohner.

Alle anderen beantragten Maßnahmen sind abgelehnt worden, weil es lt. Straßenverkehrsbehörde keine sachgerechten Gründe für Veränderungen gibt. Hierzu werde ich auf der nächsten Ratssitzung weitere Informationen geben.

Das Modellprojekt des Landes Niedersachsen „Tempo 30 innerhalb von Ortsdurchfahrten“ befindet sich innerhalb des Ministeriums derzeit in der Aufbauphase. Eine Antragstellung wird demnächst möglich sein.

Ich befinde mich noch bis einschließlich 08.08. im Urlaub und bin danach wieder zu erreichen.

Mit freundlichem Gruß

Christian von Holt

Flecken Freiburg/Elbe
Gemeindedirektor

Wir haben einen Erfolg erzielt! Dank an alle Mitstreiterinnen und Mitstreiter!

Die Interessengemeinschaft gegen Verkehrslärm in Freiburg/Elbe hat einen Erfolg erzielt! Nach anfänglicher Ablehnung der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Einführung einer 30er-Zone vor der Freiburger Schule wurde die Straßenverkehrsbehörde in Stade nun durch die Ausführungsbestimmungen verpflichtet, diese Regelung noch vor Ende der diesjährigen Sommerferien umzusetzen. Dadurch besteht Hoffnung, dass der Verkehrslärm infolge überhöhter Geschwindigkeit auf der geraden Einfallstraße in den Ort hinein sowie die Vibrationen in den Häusern vermindert werden. Die Interessengemeinschaft behält sich vor, die abgelehnte 70er-Zone vor den Ortsschildern sowie die beantragte Schrägstreifenmarkierung auf der Straße bei Bedarf erneut zu beantragen.

Schreiben vom 22.6.2017 an die Gemeinde – Vollsperrung der B73!

Guten Morgen Herr von Holt,

wie bereits bekannt, ist ab heute, pünktlich zu Ferienbeginn, die B 73 zwischen Neuhaus und Wingst-Höftgrube voll gesperrt. Wie ich Ihnen schon in meinem letzten Schreiben andeutete, wird diese Maßnahme erhebliche Auswirkungen auf die Ortsdurchfahrt Freiburg haben, da nun noch mehr Verkehrsteilnehmer Richtung Elbfähre – und von der Elbfähre die L111 nutzen (müssen).

Sind in diesem Zusammenhang seitens der Gemeinde oder Verkehrsbehörde Entlastungsmaßnahmen für die L111 / Ortsdurchfahrt Freiburg eingeplant worden? Der überregionale Schwerlastverkehr wird verstärkt die belastete Strecke benutzen.

Nach meiner Kenntnis kann eine Gemeinde in eigener Regie das Verkehrsmessgerät (siehe unsere mehrfachen Hinweise darauf) einsetzen und muss den Vorgang nicht bei der Straßenverkehrsbehörde beantragen. Ist da schon etwas geschehen?

Wir erwarten nun auch baldige gute Nachrichten in Bezug auf Straßenmarkierung und Verlegung der Ortsschilder und 70er-Zone – vor dem Hintergrund der größeren Belastung wegen der B73-Sperrung nun umso dringlicher! Wir bitten noch einmal um nachdrückliche Forderung bei der Behörde im Rahmen des ständigen Informationsaustausches, wie Sie schreiben.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List

Interessengemeinschaft
gegen Verkehrslärm Freiburg/Elbe

Schreiben an die Gemeinde Freiburg (9.Juni 2017)

Sehr geehrter Herr von Holt,

bei meiner Nachfrage hatte ich mich bezogen auf die Nachricht von MdL Jan-Christoph Oetjen, der vor dem Hintergrund der Gesetzesnovelle einen erneuten Antrag auf eine 30er Regelung empfiehlt.

Zitat:

Sehr geehrter Herr List!

Herzlichen Dank für Ihr Schreiben. Die Rechtslage hat sich im Dezember 2016 geändert. Laut neuer StVO muss Tempo 30 bei Antrag vor allen Schulen und Kindertageseinrichtungen eingerichtet werden, auch auf überörtlichen Straßen. Ich empfehle in Freiburg einfach einen erneuten Anlauf.

Der Landtagskollege Seefried und Landrat Roesberg erhalten eine Kopie dieses Schreibens.

Freundliche Grüße
Jan-Christoph Oetjen MdL

Heute wende ich mich erneut an Sie aufgrund einer zu erwartenden Verschlimmerung der Verkehrssituation in Freiburg.
Laut Ankündigung der Straßenverkehrsbehörde sind im Zuge der vor uns stehenden Sanierungsmaßnahmen auf der B73 zwischen Cadenberge und Hemmoor über mehrere Monate umfangreiche Umleitungsmaßnahmen vorgesehen, die auch die L111 Neuhaus-Wischhafen betreffen werden.
Wenn es bisher noch nicht geschehen ist (wir haben noch keine Nachricht darüber erhalten), sollte in der belasteten Zeit die Verkehrsmessung im Ortsbereich Freiburg („graues Kästchen“) durchgeführt werden, um statistisch belegbar die Belastungen für die Anlieger festzuhalten. Außerdem sollten gerade vor diesem Hintergrund für Freiburg verkehrsberuhigende Maßnahmen realisiert werden.

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen,

Claus List